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/ Jonas Deichmann

„Mit dem Rad Kontinente zu durchqueren bedeutet für mich Freiheit. Ich weiß nicht wo ich abends schlafe, wem ich begegne und was ich erleben werde. Aber ich weiß das jeden Tag etwas Spannendes passiert. Das Rad hat für mich die perfekte Geschwindigkeit, langsam genug, um viel zu sehen und schnell genug um voran zu kommen. Auf dem Fahrrad nehme ich Dinge viel intensiver wahr denn z.B. die Aussicht von der Passhöhe ist nun mal viel besser wenn man sie sich mit Schweiß verdient hat.

 

Ein Ereignis das mir hierzu in Erinnerung bleibt ist die Andenüberquerung während meiner Panamerica Solo. Es ging für 50 Kilometer schnurgerade und steil den Berg hinauf bis auf 4.800 Meter. Die letzten Kilometer kämpfe ich mit dem Sauerstoffmangel, fahre Zickzack und schaffe es gerade so auf den Gipfel. Die Schmerzen sind vorbei und vergessen in dem Moment wo ich oben bin und ich genieße den Ausblick auf die grandiose Bergwelt. Es ging mir in meinem Leben seltsam so schlecht wie an diesem Anstieg aber hinterher sind genau die harten Momente die besten Erinnerungen.

Bei meinen Weltrekorden bin ich immer ohne Unterstützung unterwegs. Das bedeutet, dass ich neben leichter und schneller Ausrüstung vor allem zuverlässiges Material benötige. Wenn ich z.b. in Afrika einen Defekt habe ist es fast unmöglich anständige Ersatzteile zu bekommen. Tune Laufräder haben sich in ähnlichen Bedingungen bereits vielfach bewährt und sind daher genau die Richtigen für Cape to Cape.“

Jonas Deichmann

 

Lesen Sie mehr über sein Letztes Abenteuer

Nationalität Deutsch
Größter Erfolg
2018 Panamerica Rekord (unter 100 Tage)
Futur
2019 Cape to Cape Weltrekord ?